Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus

Archiv: Goslar mobilisiert gegen den sogenannten TDDZ am 2. Juni 2018



6 Bunte Adler
Archiv zum 2. Juni 2018 in Goslar

Auf dieser Seite wollen wir alle Dokumente, die im Zusammenhang mit der Gegendemonstration zum sogenannten "Tag der deutschen Zukunft" im Zusammenhang stehen, sammeln. Einerseits sind das die Dokumente der alten Homepage, sowie einige, die noch keinen Platz auf der alten Homepage gefunden hatten.
Wir würden uns natürlich über weiteres Material, das Ihr oder Sie uns zur Verfügung stellen, freuen!


Chronologie der Ereignisse (natürlich noch nicht vollständig!)


10.08.2017

Bündnis gegen Rechtsextremismus mobilisiert zur Gegendemo


Bild Veranstaltung



Am 10.08.2017 fand im Jugendzentrum B 6 auf Einladung des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus eine Informationsveranstaltung statt, die mit knapp 50 Personen sehr gut besucht war. Inhalt sollte unter anderem die Gegendemo zum "Tag der deutschen Zukunft sein", der am Samstag in Goslar verschiedene rechtsextreme Gruppen anlocken wird.
Kristin Harney vom Zentrum Demokratische Bildung in Wolfsburg, die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie“ durchführt, hielt einen interessanten Vortrag über den seit 2009 von Neo-Nazis mit bundesweiter Mobilisierung durchgeführten „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“. Für den zehnten „Tag der deutschen Zukunft“ mobilisiert die extreme Rechte nach Goslar. Dafür wollen sie am kommenden Samstag eine „Mobilisierungskundgebung“ am Bahnhof durchführen.
Gegen die „rassistische Hetze“ lädt das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus unter dem Motto „Goslar ist weltoffen – Kein Platz für Rassisten“ zu einer Gegenkundgebung ein. Beginn ist um 11.30 Uhr in der Rosentorstraße in Höhe Papillon in der Nähe des Kreisels am Hotel Achtermann.



Quelle: regionalgoslar.de

Kein Platz für Rassisten

Grundsatzerklärung zum sogenannten "Tag der deutschen Zukunft"

02.11.2017


Der „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) wurde 2009 vom bekennenden, mehrfach verurteilten Neonazi Dieter Riefling ins Leben gerufen. Der 48jährige Niedersachse versteht sich als „freier Aktivist“, der ohne eine feste Bindung an eine Vereinigung oder Partei im rechten Spektrum agiert. In einem Interview mit dem rechtsextremen Radiosender FSN begründete er seine Überparteilichkeit am 22. Mai 2017 mit folgenden Worten: „Wie heißt es immer so schön: Meine Partei ist seit 1945 verboten“.

Beim „Tag der deutschen Zukunft“ handelt es sich um eine in rechtsextremen Kreisen etablierte, neonazistische Kampagne, die jeweils über ein Jahr läuft und an dessen Endpunkt ein abschließender Aufmarsch steht. Im Kampagnenjahr sind vor allem die regionalen Kräfte gefordert, nicht nur Vorbereitungen für den „krönenden“ Abschluss zu treffen, sondern unter anderem durch Informationsveranstaltungen, Kundgebungen und Konzerte die Strukturen in der Region auf- und auszubauen. Insofern werden nur solche Orte für ein Kampagnenjahr ausgewählt, die über arbeitsfähige rechtsextreme Strukturen verfügen und die in der Lage sind, ein Kampagnenjahr zu stemmen.

Für den 2. Juni 2018 hat das „Kollektiv Nordharz“ angekündigt, einen Aufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Goslar durchzuführen. Dafür mobilisiert die Nazi- Szene bundesweit genauso wie im europäischen Umfeld. Wie diese Aufmärsche der letzten Jahren gezeigt haben, können im Juni bis zu 1000 Nazis nach Goslar kommen.

Durch rassistische Stimmungsmache wird versucht, gezielt Zukunftsängste zu schüren und eine Drohkulisse gegen Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete aufzubauen. Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei vor rassistischen Übergriffen und Diskriminierung bewegen können. Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern. Gemeinsam stellen wir uns Rassismus, Menschenfeindlichkeit und den Nazis in den Weg!.





25. November 2017

Bericht der Planungskonferenz in Goslar


Auf Einladung unseres Bündnisses trafen sich am Sonnabend den 25. November Goslarer Bürgerinnen und Bürger sowie UnterstützerInnen aus anderen Kommunen zu einer Planungskonferenz gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“, den die deutsche Naziszene am 2. Juni 2018 in Goslar durchführen will.

Dieser Tag mit wohlklingendem Namen ist DER Tag der aktiven Neonazi-Szene, der sog. Kameradschaften, der militanten und gewaltbereiten Gruppen und Personen aus dem Lager der Nazis. Diesen Aufmarsch gilt es zu verhindern!

Bei der ganztägigen Veranstaltung wurden in 3 Arbeitsgruppen folgende Themen besprochen:
„Aus Erfahrung lernen“ -hier ging es vor Allem darum, von Erfahrungen anderer Kommunen zu lernen, die sich in der Vergangenheit gezwungen sahen, sich den Nazis entgegen zu stellen.
In der Arbeitsgruppe „Was tun?“ wurden Ideen und Strategien für den 2. Juni gesammelt und diskutiert.
In der dritten Arbeitsgruppe „Wie sag ich‘s meinem Nachbarn?“ ging es um das große Thema ‚Mobilisierung‘. Am 2. Juni wird Goslar voller Menschen sein: BürgerInnen, DemokratInnen, AntifaschistInnen, die sich gegen den „braunen Spuk“ wehren. Unser Bündnis gegen Rechtsextremismus hat in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass wir keine Nazis in unserer Stadt haben wollen. Für den 2. Juni gilt das erst recht!

Gegen Ende der Planungskonferenz erhielten wir noch „Besuch“ von Angehörigen der rechten Szene, die uns vielleicht einschüchtern wollten? Dies ist jedoch nicht gelungen; die Polizei stellte die Personalien fest und die unsympathischen Gesellen zogen ihrer Wege….. .

Impressionen

Impressionen
Demokratielogo

Eine rassistische Veranstaltung - „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ 2018 in Goslar


Ein Jubiläum der etwas anderen Art - Zum 10. Mal findet 2018 der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ statt. Die neonazistische Veranstaltung, die maßgeblich von militanten Neonazis aus Norddeutschland getragen wird, soll am 02. Juni 2018 in Goslar stattfinden.


Worum geht es beim „Tag der deutschen Zukunft“?


2009 startete der erste sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ aus dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ in Pinneberg und fand in Folge jährlich in einer anderen Stadt statt. Gestartet schienen die extreme Rechte mit dem Anspruch, den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ als norddeutschlandweites Szene-Event zu etablieren, bis 2014 Dresden der Veranstaltungsort wurde. Dann folgten auch Veranstaltungen in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit sehr unterschiedlicher Resonanz. Die Teilnehmendenzahlen bei diesem überregionalen braunen Event schwanken zwischen ca. 170 (Pinneberg) und rund 1000 Personen (Dortmund).

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen des rechtsextremen Spektrums versucht der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ keineswegs, bürgerlich zu wirken. Militantes Auftreten der Teilnehmenden, schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und einschlägige Redebeiträge zeigen den neonazistischen Charakter der Veranstaltung sehr deutlich. Mit dem unverhohlen rassistischen Slogan „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ versucht die extreme Rechte einen vermeintlichen „Volkstod“ herbei zu fantasieren und damit an gesellschaftlich vorhandenen Rassismus anzuknüpfen.


Welche Bedeutung hat der „Tag der deutschen Zukunft“? Kampagne und Demo


Der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ ist einer der jährlich stattfindenden zentralen rechtsextremen Aufmärsche in der Bundesrepublik. Wie andere rechtsextreme Demonstrationen, dient auch die Demonstration des „TddZ“ einer Stärkung der Szene nach Innen und der Selbstinszenierung als Kampfgemeinschaft. Zudem ist eine rechtsextreme Demonstration, immer auch eine symbolische bzw. tatsächliche öffentliche Raumnahme.

Der sogenannte „TddZ“ ist allerdings mehr als „nur“ eine neonazistische Demonstration. Vielmehr verbirgt sich dahinter eine einjährige Mobilisierungskampagne mit regional und überregional stattfindenden Demonstrationsteilnahmen, rechtsextremen Kundgebungen wie in Goslar am 12.08.2017, Liederabenden und Sticker/Graffitiaktionen, die die Veranstaltung bewerben sollen.

Die Kampagne sowie die stattfindende Demonstration haben den Anspruch, über Partei- und Gruppengrenzen hinweg zu agieren und damit u. a. Freien Kameradschaften, neonazistischen Aktionsgruppen und rechtsextremen Parteien ein gemeinsames „Event“ für den gemeinsamen Kampf zu bieten.


Wer steht hinter dem „Tag der deutschen Zukunft“?


Die Organisator_innen des „TddZ“ bestehen überregional aus der „Initiative Zukunft statt Überfremdung”, einem Zusammenschlusses parteiungebundener bundesweit agierender Rechtsextremist_innen aus dem Großraum Norddeutschland. Zu diesem Kreis gehört u.a. der mehrfach wegen Volksverhetzung und anderer einschlägiger Delikte vorbestrafte niedersächsische Neonazi Dieter Riefling, von dem der Politologe und Szenekenner Hajo Funke sagt, nur wenige in Deutschland würden „noch radikaler agitieren und denken“. 1)

Neben der „Initiative Zukunft statt Überfremdung“ sind jedoch immer lokale rechtsextreme Gruppen an der Mobilisierungskampagne und der Durchführung beteiligt. Mit dem Veranstaltungsort, wechseln auch die regionalen Organisator_innenen jährlich – die Kampagne wird ähnlich eines „Staffelstabs“ samt Verantwortung an lokale rechtsextreme Szene(n) als Verantwortliche vor Ort übergeben. Dies stärkt die verantwortlichen Gruppen vor Ort und führt meist dazu, dass die rechtsextremen Aktivitäten rund um den Veranstaltungsort auch vor der Demonstration zunehmen.


Warum Goslar?


Auf dem 2017 in Karlsruhe stattgefundenen „TddZ“ wurde Goslar als Durchführungsort 2018 bekanntgegeben und damit die Verantwortung an lokale Personen aus der rechtsextremen Szene rund um das sogenannte „Kollektiv Nordharz“. 2) Es lässt sich vermuten, dass es mehrere Gründe gab, die für Goslar gesprochen haben. Möglich wäre zum einen, die strategisch und infrastrukturell gute Lage in Niedersachsen wie auch die Nähe zu Sachsen-Anhalt sowie die möglicherweise zum Jubiläum gewünschte Durchführung in Norddeutschland und damit zurück zur Ausgangsidee eines Norddeutschen-Events. Zum anderen könnte die aktionsorientierte rechte Szene vor Ort sowie die gute Vernetzung dieses Personenkreises mit anderen rechtsextremen Gruppen zu dieser Entscheidung geführt haben. Des Weiteren sollte nicht vergessen werden, dass eine Person aus dem ehem. Kollektiv Nordharz 2016 den Goslarer Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk auf dem örtlichen Schützenfest mit einem Bier übergossen und ihn damit tätlich angegriffen hat.


  1. https://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/riefling-muss-in-haft.html
  2. 2018 gab die rechtsextreme Gruppierung des „Kollektiv Nordharz“ ihre Auflösung bekannt. Etwa zeitgleich gründete sich der Großkreisverband Süd-Ost Niedersachsen der Partei die Rechte. Teile des ehem. „Kollektiv Nordharz“ finden sich als Gründungsmitglieder des neuen „Großkreisverbandes“ der neonazistischen Kleinstpartei wieder. Vgl. http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2018/01/14/kollektiv-nordharz-loest-sich-zugunsten-der-partei-die-rechte-auf_25330
Text zum Download als PDF-Datei


Aufruf gegen den "TDDZ" in Goslar



Goslarer ist weltoffen


Am Samstag, den 2. Juni 2018 planen Rechtsextreme im Rahmen des sogenannten „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ durch Goslar zu marschieren!

Dieser Tag wurde 2009 aus dem Kreis norddeutscher Neonazis um Dieter Riefling ins Leben gerufen. Der 49jährige Niedersachse versteht sich als „freier Aktivist“, der ohne eine feste Bindung an eine Vereinigung oder Partei im rechten Spektrum agiert. In einem Interview mit dem rechtsextremen Radiosender FSN begründete er seine Überparteilichkeit am 22. Mai 2017 mit folgenden Worten: „Wie heißt es immer so schön: Meine Partei ist seit 1945 verboten“.

Der Aufmarsch militanter Neonazis erfährt in Goslar seine zehnte Auflage, in den letzten Jahren in Karlsruhe und Dortmund haben 500-1000 Nazis teilgenommen. Durch rassistische Stimmungsmache und neonazistische Propaganda soll gegen Migrantinnen und Migranten und gegen Andersdenkende gehetzt werden.

Wir rufen für den 2. Juni zu friedlichen Gegenprotesten auf. Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei bewegen können.

Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern. Gemeinsam stellen wir uns den RassistInnen, Nazis und ihrer Menschenverachtung in den Weg!

Ziehen wir an einem Strang und erteilen Rassismus und allen anderen rechten Ideologien, die Menschen wegen ihrer Religion, wegen ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer Meinung abwerten, eine klare Absage!

Beteiligen Sie sich, indem Sie unseren Aufruf unterzeichnen, indem Sie eine „Rote Karte“ gestalten und indem Sie am 2. Juni dabei sind, wenn ganz Goslar erklärt: Goslars Zukunft bleibt bunt – Kein Platz für Rassismus!

Aufruf als PDF-Datei
Aufruf "Rote Karte" als PDF-Datei



24. Januar 2018

Neue Homerpage - Aufrug gegen den sog. TDDZ - Rote Karten gegen den sog. TDDZ!



Demokratielogo

Unterzeichnen Sie den Aufruf gegen den Nazi - Aufmarsch am 2.6.2018 in Goslar

30.01.2018
Beteiligen Sie sich, indem Sie unseren Aufruf unterzeichnen. Goslar bleibt bunt, kein Platz für Rassismus!

... und hier das Ergebnis!

Demokratielogo

Zeigen Sie dem Nazi - Aufmarsch am 2.6.2018 in Goslar die rote Karte!?

24.01.2018
Ab sofort können Sie auf dieser Homepage als Privatperson, Verein, Verband, Partei, Kirche oder Firma ihren Protest gegen den Naziaufmarsch formulieren! Zeigen auch Sie den Nazis die rote Karte!

Bitte unterstützen Sie uns!

... und hier das Ergebnis! (Organisationen) ... und hier das Ergebnis! (Personen)



09.02.2017

Aufruf zur Demo: KEIN LICHT FÜR NAZIS!


Kein Licht für Nazis


Am 13.02.18 wollen Neonazis in Vienenburg eine Versammlung, unter dem Titel "Ein Licht für Dresden", abhalten. Der neu gegründete „Kreisverband Südostniedersachsen“ der extrem rechten Kleinstpartei "Die Rechte" hat hierzu aufgerufen. Diese Veranstaltung muss auch im Zusammenhang mit den Mobilisierungsversuchen zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ gesehen werden, der am 2. Juni in Goslar stattfindet. Kommen Sie dazu, wenn wir der geschichtsrevisionistischen Rethorik vor Ort entgegentreten. KEIN LICHT FÜR NAZIS, nicht hier und nirgends! Wir überlassen den Nazis keinen öffentlichen Raum! Treffen um 17.45 Uhr auf dem Vienenburger Marktplatz, direkt am Brunnen.


13.02.2017

Bündnis-Protest gegen rechten Aufmarsch

15.02.2018 Von Hendrik Roß


Demokratielogo

Auf dem Vienenburger Marktplatz formierte sich der Widerstand gegen einen Fackelaufmarsch der rechtsradikalen Partei „Die Rechte“.

Foto Roß



Goslar

Fast 100 Demonstranten tra- fen sich nach Angaben des Veran- stalters am Dienstagabend auf dem Vienenburger Marktplatz zur Gegenkundgebung.

Friedlich und laut

Das Goslarer „Bündnis gegen Rechtsextremismus“ hatte unter dem Motto „Kein Licht für Nazis“ dazu aufgerufen, friedlich und doch lautstark gegen den Fackelaufmarsch zu protestieren, den die Partei „Die Rechte“ im Harly - Stadtteil angemeldet hat. Geschätzt kamen am Ende zwischen 20 und 30 Rechtsextreme, um der Opfer der Bombardierung Dresdens während des Zweiten Weltkriegs zu gedenken – ein Thema, das in rechten Kreisen immer wieder instrumentalisiert wird. Begleitet wurden die Veranstaltungen von einem Großaufgebot der Polizei. Nach 30 Minuten beendeten die Rechten ihre Versammlung und wurden von der Polizei wieder zum Bahnhof geleitet.br
Die Beamten sprachen von rund 80 Teilnehmern auf Seite der Gegendemonstranten und rund 25 bis 30 Rechtsextremen auf dem Marktplatz. Alles sei friedlich verlaufen, so Polizeisprecher Reiner Siemers. Eigentlich sollte der einschlägig vorbestrafte Neonazi Dieter Riefling als Redner in Vienenburg den Fackelaufmarsch einläuten. Sein Auftritt wurde jedoch von der Stadt Goslar untersagt, wie schon bei einer Veranstaltung von Rechtsradikalen im August 2017. Nach Angaben der Verwaltung ging der Protest der Rechtsradikalen gegen das Verbot im Eilverfahren bis vor das Bundesverfassungsgericht – blieb aber erfolglos.

Aufmerksamkeit suchen

Aufseiten der Gegendemonstranten ergriff Mitorganisator Michael Ohse das Wort: Sechs Monate habe es keine Aktivitäten der Rechten mehr gegeben, die nun versuchten durch eine „Relativierung des Vernichtungskrieges“ auf den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ aufmerksam zu machen, der am 2. Juni von rechtsradikalen Gruppierungen in Goslar veranstaltet wird. Knapp 1000 Teilnehmer hatte die Veranstaltung vergangenes Jahr nach Dortmund gelockt.
Das „Bündnis gegen Rechtsextremismus“ will schon im Vorfeld „informieren und aufklären“, damit möglichst viele Goslarer gegen den Aufmarsch mitdemonstrieren. Doch nicht nur am 2. Juni wird es eine Gegenveranstaltung geben. Schon im Vorfeld plant das Bündnis laut Ohse rund zehn InfoVeranstaltungen zur angemessenen Vorbereitung.


Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der GZ - Goslarsche Zeitung




„Kein Licht für Nazis“: Gegendemonstranten personell überlegen

Vienenburg. Unter dem Motto "Kein Licht für Nazis" haben sich am Dienstagabend zirka 70 Gegendemonstranten auf dem Marktplatz in Vienenburg versammelt. Sie traten einigen Rechten gegenüber, die von der Partei "Die Rechte" dazu mobilisiert wurden waren an Luftangriffe in Dresden 1945 zu erinnern.

Weiter: www.regionalgoslar.de


14. März 2018

Goslars Zukunft bleibt bunt – kein Platz für Rassismus


200 Bürger_innen folgten der Einladung

Gut 200 Bürger_innen der Stadt Goslar folgten der Einladung des Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus, in Medienkooperation mit der Goslarschen Zeitung, zu der Info Veranstaltung in den Lindenhof Goslar. Am 02. Juni 2018 planen militante, rechtsextreme Neonazis einen Aufmarsch in Goslar. Dieser Aufmarsch, der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ ist ein ganz klar neonazistischer und rassistischer Aufmarsch.
Michael Ohse, einer der Sprecher_innen des Bündnisses eröffnete den Abend, der unter dem Motto „Goslar bleibt bunt. Kein Platz für Rassismus“ stand. Das Ziel des Bündnisses sei es Flagge zu zeigen und sich aktiv an den friedlichen Gegenprotesten zu beteiligen. Anschließend übernahm der Chefredakteur der Goslarschen Zeitung, Andreas Rietschel die Moderation und führte die Gespräche mit Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Landrat Thomas Brych, Polizeichefin Petra Krischker und Kristin Harney vom Zentrum Demokratische Bildung Wolfsburg.
Schnell war der Konsens des Abends gefunden. Goslar ist und bleibt eine weltoffene, tolerante und bunte Stadt, in der es keinen Platz für die menschenverachtende und rassistische Ideologie der Nazis gibt. Es wurden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen diskutiert, von der sicherlich einige realisiert werden.



Impressionen


Goslarer Bündnis

Das Goslarer Bündnis lädt ein! (Aber bitte keine Rassisten ;-)

Goslarer Bündnis

Ihr müsst glücklicherweise draußen bleiben !

Goslarer Bündnis

Kamera nix deutsch --|-- ??

Goslarer Bündnis

Und unser Bier wollen wir auch nicht mit Euch teilen!

Goslarer Bündnis

Sechs Standpunkte gegen den TDDZ! #notddz

Goslarer Bündnis

OB Dr. Junk und der Sprecher des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus Michael Ohse

Goslarer Bündnis

Parteien links der AfD waren herzlich willkommen!

Goslarer Bündnis

Michael Ohse, Sprecher des Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus

Goslarer Bündnis

Dr. Junk, OB der Stadt Goslar

Goslarer Bündnis

Andreas Rietschel, Chefredakteur der Goslarschen Zeitung und Landrat Thomas Brych

Goslarer Bündnis

Landrat Thomas Brych

Goslarer Bündnis

OB Dr. Junk

Goslarer Bündnis

Andreas Rietschel

Goslarer Bündnis

Männer - Quartett

Goslarer Bündnis

Ohhhh wer kommt denn da ???

Goslarer Bündnis

Andreas Rietschel, Chefredakteur der Goslarschen Zeitung und Polizeichefin Petra Krischker

Goslarer Bündnis

Kristin Harney, Zentrum für demokratische Bildung





7. April 2018

Wir pfiffen auf AfD & NPD in Braunschweig und Salzgitter ;-)

Ein breites Bündnis gegen Rechts von mehr als 600 DemonstrantInnen protestierte am 07.04.2018 in Braunschweig vor der Stadthalle gegen die AfD und ihre Veranstaltung.
Das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus zählte ebenfalls zu den UnterstützerInnen.
Nach der Kundgebung vor der Stadthalle setzte sich ein Demonstrationszug in Richtung Bahnhof in Bewegung, hier sollte um 12:00 Uhr eine angekündigte Kundgebung der NPD stattfinden. Doch die braunen Jungs verspäteten sich, weil sie wohl mit den Bahnhöfen durcheinander kamen. Sie stiegen zu früh aus, nämlich in Salzgitter Bad. Die Mitglieder des Goslarer Bündnisses beschlossen daraufhin spontan die Demonstration gegen Rechts in Salzgitter zu unterstützen. Wie in Braunschweig gab es auch in Salzgitter eine große Anzahl von Menschen, die sich dem braunen Spuk entgegen stellten. Die Odyssee der Neonazis ging weiter. Wieder zurück nach Salzgitter und dann weiter nach Goslar.
Die Irrfahrt der "Ewig Gestrigen" sollte angeblich eine Mobilisation für den TDDZ („Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“) am 2. Juni in Goslar sein, doch das Ergebnis war wohl eher gegenteilig. Wir vom Goslarer Bündnis erhielten viel Zuspruch in Braunschweig und Salzgitter. Die FreundInnen aus der Region werden uns nicht mit dem braunen Mob am 2. Juni in Goslar allein lassen.



Impressionen


Goslarer Bündnis

Kundgebung vor der Stadthalle

Goslarer Bündnis

Kundgebung vor der Stadthalle

Goslarer Bündnis

Kundgebung vor der Stadthalle

Goslarer Bündnis

Wir setzen uns in Bewegung

Goslarer Bündnis

Demonstrationszug in Richtung Bahnhof

Goslarer Bündnis

Demonstrationszug in Richtung Bahnhof

Goslarer Bündnis

Demonstrationszug in Richtung Bahnhof

Goslarer Bündnis

Demonstrationszug in Richtung Bahnhof

Goslarer Bündnis

Kundgebung in der Nähe Bahnhofes

Goslarer Bündnis

Kundgebung Salzgitter Bad

Goslarer Bündnis

Unser Sprecher Michael Ohse wirbt für die Gegendemonstration des Naziaufmarsches in Goslar am 2. Juni 2018! #notddz




Weitere Informationen.



Friedliche Demos gegen AfD und NPD in Braunschweig und Salzgitter

Braunschweiger Zeitung

Klingebiel zur NPD: Ich bin es leid - Erneut Verbot gefordert

Braunschweiger Zeitung

200 Menschen zeigen in Salzgitter-Bad Flagge gegen Rechts

Salzgitter Zeitung



12. April 2018

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus !? Demonstranten*innen und die Polizei


Flyer zur Veranstaltung

Am Donnerstag, den 12.4. fand in der Begegnungsstätte Oker ein Podiumsgespräch zum Thema „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus!? DemonstrantInnen und die Polizei“ statt. Der verdi-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus hatten zu einem Podiumsgespräch zwischen Akteuren der Polizei und Gewerkschaft/Bündnissen eingeladen. Als Moderator ordnete und strukturierte der Münsteraner Wissenschaftler Peter Römer die zuweilen kontroverse Diskussion. Im Vorfeld des Nazi-Aufmarsches am 2.6. in Goslar, sollte das Gespräch ein Rollenverständis der jeweils „anderen Seite“ befördern und so zu einem friedlichen und erfolgreichen Verlauf der Proteste beitragen.

Steffen Brettschneider vom Sozialwissenschaftlichen Dienst der Polizei und Dietmar Schilf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen gewährten Einblick; ebenso in polizeiliche Strategie-Überlegungen als auch in das Seelenleben von PolizistInnen in ihrer Rolle als SchützerInnen von Demonstrationen und Kundgebungen. Die Versammlungsfreiheit, die durch Artikel 8 unseres Grundgesetzes geschützt ist, gilt ebenso für rechtsradikale Aufmärsche wie für bürgerliche Gegenproteste. Eine Tatsache, die auf Seiten der GegendemonstratnInnen oftmals auf Unverständnis stößt und PolizistInnen, die ihren Dienst nach Recht und Gesetz tun, schon mal im Zwielicht erscheinen lassen.

Christiane Dorstewitz vom Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus und Sebastian Wertmüller vom Braunschweiger Bündnis gegen Rechts und ver.di-Geschäftsführer forderten nachvollziehbare Ermessensentscheidungen und moderate Vorgehensweisen der Polizei ein. Ein Generalverdacht gegen DemonstrantInnen und deren allzu „offensive Begleitung“ führe zu dem unguten Eindruck, dass nicht die Rechtsextremisten, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung stellen, sondern die GegendemonstrantInnen als das größere Problem betrachtet würden. Die gut 60 BesucherInnen des Abends, die auch Gelegenheit hatten, sich an der Diskussion zu beteiligen; erlebten eine lebhafte Debatte, die von dem Wunsch nach gegenseitigem Verständnis und Vertrauen geprägt war.



Impressionen


Goslarer Bündnis

Frau Harney stellt das Podium vor

Goslarer Bündnis

Frau Dorstewitz, Vertreterin des Goslarer Bündnisses

Goslarer Bündnis

Das aufmerksame Publikum




Weitere Informationen.



Gegen Rechte protestieren – aber wie?

Goslarer Zeitung




14. April 2018

Bürger säubern wieder ihre Stadt! (Weg mit dem braunen Müll)



Am Sonnabend, den 14. April fand wieder die Aktion "Bürger säubern ihre Stadt" statt. Auch wir vom Goslarer Bündnis waren beim Sammeln des Mülls sowie beim Entfernen von Aufklebern und anderem braunen Dreck dabei. Wir trafen uns um 9.30 Uhr auf der Bahnhofseite der Unterführung und machen uns von dort gemeinsam auf den Weg zum Stadtgarten. Dort und an den angrenzenden Straßen sammelten wir (nicht nur) braunen Müll. Anschließend, um 12 Uhr trafen wir uns auf der Feuerwache Okerstraße mit den anderen HelferInnen bei einem Imbiss und kamen miteinander ins Gespräch.

Impressionen


Goslarer Bündnis

Bereit den normalen und braunen Dreck zu eleminieren

Goslarer Bündnis

Mag er noch so hoch hängen, der braune Dreck muss weg!






25. April 2018

Naziaufmarsch in Göttingen abgesagt!


Nachdem die Neonazis von der Kleinstpartei „Die Rechte Süd – Ostniedersachsen“ ihren Mobilisierungsaufmarsch einen Tag vorher abgesagt haben, fand gestern eine antifaschistische Demonstration in Göttingen statt. Organisiert wurde die Demo von der Antifa Jugend, vom Offenes Treffen Göttingen, von der Basisdemonkratischen Linken, von der linksjugend solid und von der Grünen Jugend Göttingen. Das Motto der Demo lautete : "Unsere Zukunft - Unsere Stadt".
Um 16 Uhr startete die Demo mit 550 Teilnehmer_Innen, bei bestem Wetter, am Gänseliesel Göttingen. Mit wenig polizeilicher Begleitung zog die Demo durch die Innenstadt zur Geflüchtetenunterkunft zum Schützenplatz. Dort gab es warmes Essen und Geflüchtete sprachen über ihre Erfahrungen, die sie auf der Flucht nach Europa gemacht haben. Wir vom Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus waren auch vor Ort und hielten einen Redebeitrag. Dafür möchten wir uns recht herzlich beim Organisation Team der Demo bedanken.

Impressionen


Fotos von Nico Kuhn


Goslarer Bündnis

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04.05.2017

Der Preis der Freiheit! Veranstaltung mit Jörn Schütrumpf

Am 04.0518 fand im Rahmen der Bunten Woche ein Vortrag zum Thema „Die blutige Rosa?“ mit Jörn Schütrumpf statt. Aufschlussreich und eindrucksvoll schilderte Jörn Schütrumpf den Werdegang und die Ansichten von Rosa Luxemburg. Sie war eine der herausragenden Personen, die die europäische Linke geprägt haben. Die Politikerin erstrebte eine Gesellschaft, in der jede(r) Gleichheit in Freiheit und Solidarität als selbstverständlich erleben sollte. Ihre Feinde im gegnerischen Lager ließen sie im Januar 1919 erschlagen. Noch postum verdammten ihre Feinde im eigenen Lager ihre Ansichten über Demokratie und Freiheit, die Rosa Luxemburg als Freiheit der Andersdenkenden verstand, und missbrauchten ihren Namen für die Diktatur.
Das Goslarer Bündnis bedankt sich recht herzlich bei Jörn Schütrumpf für diesen tollen Vortrag. Das Buch

Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit von Jörn Schütrumpf

kann hier kostenfrei gelesen beziehungsweise heruntergeladen werden.

Der Preis der Freiheit

07.05.2018

Das Goslarer Bündnis beim Altstadtlauf

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Auf den Startnummern ...

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... und als Infostand!




07.05.2018

Schon über 400 UnterzeichnerInnen und Rote Karten!

Liebe Goslarerinnen und Goslarer, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer. Wir haben jetzt mehr als 400 Unterschriften für den Aufruf gegen den sogenannten "Tag der deutschen Zukunft, ein Signal gegen Überfremdung" und Rote Karten gegen die Rechtsextremisten gesammelt!
Vielen Dank!
Aber da sollte noch mehr möglich sein. Wir erwarten leider über 500 Nazis, die am 2. Juni durch Goslar marschieren wollen. Es wäre wunderbar, wenn wir mindestens ebenso viele Unterschriften und Rote Karten auf unserer Homepage hätten, als Zeichen: Wir wollen Euch nicht hier auf den Straßen marschieren sehen und auch nicht anderswo!
Also weiter so! Wir brauchen auch Deine Unterstützung!
Die ersten Unterschriften und Roten Karten haben wir auf einem Plakat veröffentlicht, diese können Sie oben herunterladen. Vielen Dank!

08.05.2018

Rat der Stadt Goslar: "Nein zum Neonazi- Aufmarsch am 2. Juni 2018 in Goslar"!

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Sitzung am 8. Mai 2018:

Der Rat der Stadt Goslar sagt Nein zum Neonazi-Aufmarsch am 2. Juni in Goslar
Der Rat der Stadt Goslar hat in seiner Sitzung am 08. Mai beschlossen, den Aufruf des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus zu unterstützen. „In einer weltoffenen, demokratischen und bunten Stadt Goslar ist kein Platz für Nazi-Propaganda.“
Ferner fordert der Rat alle gesellschaftlichen Gruppen auf, den Aufruf zu unterstützen und „am 02. Juni in Form von vielfältigen und gewaltfreien Aktionen deutlich zu machen, dass Goslar weder jetzt noch in Zukunft ein Ort für Nazi-Veranstaltungen ist.“
Dem Zusatzantrag von LINKEN, SPD, Grünen und Bürgerliste, der die Verwaltung beauftragt, die Fassaden des Odeon-Theaters mit Bannern mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus in Goslar“ zu versehen, wurde auch zugestimmt.



09.05.2018

Polizei und die Stadt Goslar verteilten an der Nazi-Route Flugblätter!


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"Erwartet werden wenige Hundert Personen aus dem politisch rechten Spektrum"


Nein liebe PolzistInnen, erwartet werden einige Hundert Rechtsextreme, die auf unsere freiheitliche demokratische Grundordnug pfeifen und auch mit Gewalt ihre menschenverachtende Ideologie durchsetzen wollen!



11.05.2018

Herzlichen Dank an den Goslarer Künstler Ernst Schröder für die aussagekräftigen Plakate!


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Die Grafiken stehen zum Download bereit, einfach anklicken. Weitere werden hoffentlich folgen!



11.05.2018

Spendenaufruf für Journalisten



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Neonaziangriff auf investigative Journalisten

Am 29.04.2018 wurden zwei Journalisten in Fretterode im Eichsfeld von Neonazis mit Messer, Baseballschläger und schwerem Schraubenschlüssel angegriffen. Neben erheblichen Verletzungen und den folglichen Verdienstausfällen, sitzen die beiden nun auch auf den Kosten des zerstörten Autos und der geklauten Kameraausrüstung fest, da die Täter bis jetzt noch nicht zu 100% identifiziert sind. Zeigt eure Solidarität gegen rechte Gewalt und unterstützt die beiden Journalisten mit einer Spende:
Umweltgewerkschaft
IBAN: DE16508501500111098808
Verwendungszweck: Neonaziangriff Fretterode
Sparkasse Darmstadt

Weitere Infos zu dem Überfall findet ihr hier:

Weitere Infos

15.05.2018

Vortrag und Diskussion mit Andrea Röpke


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Einen guten Zuspruch fand die Veranstaltung mit der freien Journalistin Andrea Röpke zu ihrer Neuerscheinung „Jahrbuch rechte Gewalt 2018“ am 15.5.2018 in der Jugendherberge Goslar. Die Ergebnisse Ihrer Recherchen, die eine immer größer werdende Vernetzung und Nähe zwischen „Neuer Rechter“, „Identitärer Bewegung“, „Reichsbürgern“ und rechtsextremer, gewaltbereiter Szene feststellen, war für viele Besucher überraschend. Sie stellte eindrücklich dar, wie sich diese Netzwerke ihre eigene Medienwelt aufbauen und damit versuchen, Einfluss zu gewinnen. Wer versuche, in diesem Milieu zu recherchieren, werde immer häufiger auch körperlich angegriffen. Dies sei jedoch kein Grund, sich verunsichern zu lassen, da die demokratische Öffentlichkeit in unserem Land nach wie vor in deutlicher Mehrheit sei. Eingeladen hatten der DGB-Kreisverband Goslar und ver.di im Rahmen von Bildungsveranstaltungen des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus.



17.05.2018

Aufrufe zur Gegendemo am 2. Juni in Goslar


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17.05.2018

Landkreis Göttingen unterstützt das Goslarer Bündnis


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Der Landkreis Göttingen unterstützt das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus. Das hat der Kreisausschuss am heutigen Donnerstag beschlossen. Anlass ist der sogenannte Tag der deutschen Zukunft in Goslar am 02.06.2018. An dieser geplanten Kundgebung nehmen zahlreiche rechtsextremistische Gruppierungen und Personen teil, so die Befürchtung desKreisausschusses. Er ruft deshalb zur Beteiligung an den Protestaktionen auf.

Eine Vielzahl von Vereinen, Kirchen und Parteien in Goslar beteiligt sich am Protest des Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus. „Der Kreisausschuss gibt ein klares Signal, dass der Landkreis Göttingen den friedlichen Widerstand im Nachbarlandkreis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützt“, erklärte Landrat Bernhard Reuter nach der Sitzung.

Die Kundgebung sei ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben der Menschen in der Region, machte der Kreisausschuss deutlich. Die Erfahrung im Landkreis Göttingen zeige, dass breit organisierter Widerstand dazu führe, rechtsextremistische Veranstaltungen zu vermeiden. Deshalb bat der Kreisausschuss den Landrat, die Unterstützung für das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus umgehend zu veröffentlichen.



23.05.2018

Presseinformation der Stadt Goslar zum 2. Juni


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Klicken Sie auf das obere Bild um die komplette Presseerklärung zu lesen!



24.05.2018

Das Christian - von - Dohm - Gymnasium Goslar schließt sich der Gegendemonstration an


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"Um den kompletten Aufruf zu lesen klicken Sie bitte das obere Bild an!"



24.05.2018

Naziaufmarsch 2.Juni Goslar – Kritik an Versammlungsbehörde


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Kritik übt ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller an der Goslarer Versammlungsbehörde und den Einschätzungen der Polizei mit Blick auf den „Tag der deutschen Zukunft“ am 2.Juni: „Da trifft sich die Avantgarde der militanten Naziszene in Goslar, eine Versammlung von Holocaustleugnern und Gewalttätern und die Versammlungsbehörde kann kein Gefahrenpotenzial entdecken,“ wundert sich Wertmüller, der im Goslarer Bündnis mitarbeitet.

Anstatt ernsthaft zu prüfen, ob der Naziaufmarsch verboten oder auf eine stationäre Kundgebung beschränkt werden könne, habe die Versammlungsbehörde frühzeitig Vereinbarungen mit den Anmeldern der rechtsextremen Szene getroffen. Mit den Veranstaltern der Gegenproteste, dem Goslarer Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, zivilgesellschaftlichen Verbänden wurde da noch nicht einmal gesprochen!

Wertmüller erinnert daran, dass die Stadt Braunschweig im Juni 2011 bei exakt demselben Anlass den Rechtsextremen die Demoroute gestrichen hatte und nur einen abgeschirmten Platz am Hauptbahnhof zugestand. „Das hätte auch Goslar gut zu Gesicht gestanden.“ Stattdessen werde den Anwohnern des südlichen Georegenberges der Hassaufmarsch zugemutet.

ver.di ruft zur Beteiligung an der großen Demonstration „Goslars Zukunft bleibt bunt - Kein Platz für Rassismus!“ am 2.Juni auf. Deswegen ärgere man sich über die Stimmungsmache gegen die Gegenproteste („sogenannte linke Autonome“, „erhebliches Konfliktpotenzial“). Dass Polizeichefin Krischker zu wissen meint, dass die Nazis sich an „die Spielregeln“ halten, sei überraschend. Erst vor wenigen Wochen wurden im thüringischen Fretterode Göttinger Journalisten von Nazis verfolgt, bedroht, verletzt und beraubt.

Wertmüller fordert die Versammlungsbehörde und die Goslarer Polizei auf, ihre Entscheidung zum Naziaufmarsch zu korrigieren und in ihrer Öffentlichkeitsarbeit klarzustellen, dass das Goslarer Bündnis zu friedlichen und gewaltfreien Protesten aufrufe.

Dokument als PDF


24.05.2018

Liste rechter Einschüchterungen, Drohungen und Gewalt im Landkreis Goslar seit 2016!
(Ein Hinweis für Frau Krischker)


Die unten aufgelisteten Vorfälle sind nur ein kleiner Teil der Gewalt- und Einschüchterungen durch Nazis in Goslar. Viele konnten nicht dokumentiert werden. Auf unserer Homepage finden Sie Links zu den Seiten, die Gewalt der Rechtsextremisten bundesweit dokumentiert.

Wer trotz dieser Liste der Ansicht sein sollte, dass die "Rechtsextreme Gewalt" überschätzt wird, hier der folgende Link:

Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland







25.05.2018

Leserbriefe an die GZ zum Artikel “Lieber ‚Herr der Lage" als Demo-Verbot


Christian Kosinski, Goslar zum Artikel „“Lieber Herr der Lage‘ als Demo-Verbot“
(GZ vom 24. Mai 2018/Eingang: 24. Mai 2018)

Gegenbewegung ist gegen Gewalt


Mit einiger Verwunderung verfolge ich die öffentlichen Auftritte der Polizei Goslar im Zusammenhang mit den Gegenprotesten zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Goslar. Frau Krischker transportiert hier, meiner Meinung nach, immer wieder ein Bild, das den gesamten Gegenprotest des Goslarer Bündnis in einen Atemzug mit Gewalt nennt. Das finde ich sehr bedauerlich, da in meinem Umfeld mittlerweile der Eindruck entsteht, der Gegenprotest sei das Problem und nicht der Aufmarsch von gewaltbereiten Neonazis.

Das Goslarer Bündnis spricht in seinem Aufruf ganz klar davon, gewaltfrei zu protestieren. Warum wird das nicht erwähnt? Frau Krischker tut lieber weiter so, als müsse sich distanziert werden, obwohl das doch schon geschehen ist. Warum wird weiterhin so getan, als würden sich die Neonazis an die Regeln halten? Ich erinnere mich, dass die Veranstaltungen des Bündnisses immer wieder von Neonazis besucht wurden. Dieser Aufbau eines Bedrohungsszenarios kann ja wohl kaum zu den Regeln eines demokratischen Meinungsaustauschs gehören. Das darf, wenn schon von Gewalt gesprochen wird, gern mal erwähnt werden. Wir sind hier, wie Frau Krischker richtig erkannt hat, nicht in Berlin und Hamburg. Was so ein Vergleich bringen soll, außer Bilder von brennenden Autos und Straßenschlachten zu vermitteln und die Gewaltdebatte auf friedlichen Gegenprotest auszuweiten, ist mir unbegreiflich.

Wir sind in Goslar und ich habe nicht vor, mir als Bürger der Stadt erklären zu lassen, wie ich mein Grundrecht auf Demonstration wahrzunehmen habe. Ich möchte dazu ermutigen, den Neonazis zu zeigen, dass mehr Leute gegen, als für ihre stumpfen Parolen sind. Davon werde ich mich auch durch dubiose Aussagen der Polizei nicht abhalten lassen.


Hans Georg Ruhe, Leserbrief zu diversen Artikeln 2. Juni - insbesondere Artikel M.Steigleder, 24. Mai, S. 18


Nur zur Erinnerung, liebe Polizei und liebe Stadtverwalter: Die Gefahr für unsere Gesellschaft kommt von Rechts, auch wenn sich Nazis an "Spielregeln halten" (Polizeichefin Krischker, sie scheint nur bis zum 2.6. zu denken) und "Kooperationsgespräche" führen. Das Völkische wird immer begleitet von roher Gewalt gegen Andersdenkende, Ausländer und Demokraten. Anderes zu suggerieren ist fahrlässig.



25.05.2018

Herzenssache Goslar: Unser Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus


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Der OB Dr. Jung trifft das Goslarer Bündnis zu einem Gespräch. Weiteres dazu lesen sie im Blog des OBs.

Zum Blog



25.05.2018

Lesung in Goslar: Sören Kohlhuber


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Sören Kohlhuber zur Veranstaltung in Goslar:


"Danke an 30 Gäste in Goslar. Es wurde an alles gedacht. Schnaps, Fußballschal, Infomaterial über lokale Neonazistrukturen. Ich denke ihr seid für kommende Woche gestärkt. Ich hab mir die Route nochmal angesehen und es wird für eine schwere Aufgabe. Ich wünsch euch maximale Erfolge! Und noch eine Ansage zur Polizei Goslar. Es ist doch nicht deren ernst, oder? Den Neonazis eine Ausweichroute durchs Wohngebiet geben - attraktiver gehts kaum. Gleichzeitig Angst mit den Bilder des G20 schüren und Gegenkundgebungen verbieten. Die Neonazis als die friedlichen darzustellen, ist ein Schlag ins Gesicht für die Thüringer Beamten, die am 01.05.2015 mit Flaschen und Böllern angegriffen wurden - von dem Klientel, welches kommenden Samstag aufmarschiert und von eben der hiesigen Polizei offenbar hofiert wird. Wenn ich dann noch höre, dass es 3.000 Einsatzkräfte werden sollen, frage ich mich auf welchem Planeten die Polizeiführung lebt. Komplett neben der Spur. Aber der Gegenprotest wird sich nicht aus einanderbringen oder demotivieren lassen. Zumindest habe ich nach diesem Abend nicht das Gefühl."

Sören Kohlhuber



27.05.2018

Stellungnahme zur AfD- Meldung: "Demokratie leben – nur mit linker Gesinnung?"


Demokratielogo Nicht nur uns geht der Rassismus der AFD auf den Keks!
"Keinen Bock mehr auf die rechte Scheiße", mindestens 25000 Berliner demonstrieren gegen die AFD
27.05.2018


Der Zugang wurde Herrn Schmidt zu Recht untersagt!


Die Anwendung der Ausschlussklausel bei der Veranstaltung „Nach dem Sturm“, im Rahmen der Bunten Woche, hat nichts mit der Person Michael Ohse zu tun und wurde nicht von ihm angeordnet beziehungsweise durchgeführt. Herr Schmidt (AFD) ist in der Vergangenheit bereits durch rassistische und menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten. Das Organisationsteam der Veranstaltung, hat in Rücksprache mit dem Referenten beschlossen deswegen die Ausschlussklausel anzuwenden. Das Organisationsteam hat lediglich Herrn Ohse über die getroffene Entscheidung informiert. Herr Ohse war bei dieser Veranstaltung ohne jede offizielle Funktion anwesend. Es ist sehr erstaunlich, dass Herr Schmidt als AfD Vertreter behauptet gegen jeden Extremismus zu sein, und sich auf demokratische Grundrechte beruft, gleichzeitig aber immer noch auf der Internet Seite der AFD Goslar ein Beitrag veröffentlicht ist, der die Holocaust Leugnerin Ursula Haverbeck in Schutz nimmt und sogar in Bezug auf ihren Prozess von einem politisch motivierten Schauprozess spricht, der „Eine Schande für Deutschland sei“!
Interessant ist auch das Zitat des Herrn Schmidt beim Verlassen der Veranstaltung: „Das werden wir schön ausschlachten.“

Nein, AfD, nicht mit uns



28.05.2018

Neo-Nazi Terror: Ein Angriff auf die Demokratie!"



Noch einmal zu dem Thema: "Von den Nazis geht keine Gefährdung aus"


"Von den Nazis geht keine Gefährdung aus" und "Sie halten sich an Spielregeln". So wird es in Goslar von der Polizei und von Teilen der Goslarer Stadtverwaltung behauptet!

Sören Kohlhuber hat uns eine eindrucksvolle Linksammluing zum Thema "Neo - Nazi - Gewalt" zusammen gestellt:

Saalfeld 2015:
Video 1
Video 2
Video 3

Plauen 2016:
Video 4

Halle/Apolda 2017:
Video 5

Selbstbewerbungsvideo des AKK der definitiv da sein wird:
Video 5




Bilder der Gegendemonstration am 2. Juni in Goslar



Die Bilder wurden von Susanne Ohse zur Verfügung gestellt.